Frau entspannt auf einer Gartenschaukel im Sommer

10 Gründe, warum du im Sommer tragen kannst, was du möchtest

Kurze Outfits für jedermann – trag doch einfach, was du willst!

Ungefragte Kommentare über Körper und Kleidung können verletzen und dazu führen, dass Menschen sich verstecken. Dabei darfst du deinen Stil grundsätzlich selbst bestimmen. Praktische Grenzen gibt es nur dort, wo Sicherheit, Hygiene, Hausrecht oder ein nachvollziehbarer Dresscode eine Rolle spielen.

1. Du musst dich wohlfühlen und niemand sonst

Vielleicht hast du es selbst schon einmal erlebt, dass ein anderer Mensch ungefragt deinen Style kommentiert hat. Das führt zu Unwohlsein und am liebsten würdest du direkt aus der kurzen Hose springen und dich verhüllen! Es ist völlig egal, was andere über deinen Look denken. Die alles entscheidende Frage ist, ob du dich wohlfühlst! Gefällt dir dein Spaghetti-Träger-Top? Fühlst du dich in deinem Minirock wohl? Dann hast du alles richtig gemacht. Das gilt übrigens auch für Männer. Selbst Sandalen mit Tennissocken sind erlaubt, entscheidend ist, dass es dir gefällt!

2. Blöde Sprüche wegen Kleidung zeugen von schlechtem Stil

Viele Menschen erleben abwertende Blicke oder Kommentare. Eine belastbare allgemeine Zahl von „mehr als 70 Prozent“ lässt sich dafür nicht nennen. Entscheidend ist: Konstruktive Rückmeldung ist etwas anderes als ungefragtes Bodyshaming.

3. Niemand ist zu dick für Röcke, Leggings oder Hotpants

Leggings, Röcke und kurze Hosen sind nicht an eine Kleidergröße gebunden. Längere, eng anliegende Hosen können außerdem Reibung zwischen den Oberschenkeln reduzieren, wenn sie die betroffene Stelle vollständig bedecken.

4. Dein Style ist allein deine Entscheidung

Farben und Kleidungsstücke haben kein Geschlecht. Wähle, was dir gefällt und zur Situation passt. Lebensmittel gehören allerdings nicht als Dekoration auf Kleidung; Flecken und Gerüche sind Grund genug, darauf zu verzichten.

5. Wer sich an dir stört, darf in eine andere Richtung schauen

„Das sieht so schrecklich aus, das möchte ich nicht sehen.“ Schwere Kost, wenn dir ein solcher Spruch um die Ohren gehauen wird. Gern passiert sowas in Schwimmbädern, wo wir uns eh manchmal unwohl in unserer Haut führen. Damit umgehen? Schwer, obwohl wir genau wissen, der andere hat Unrecht. Lass dir deinen Stil und deine Lieblingskleidung davon nicht nehmen. Du bist nicht verpflichtet, für andere ein bestimmtes Aussehen zu erzeugen. Der Mensch wurde mit einem frei beweglichen Kopf geboren. Wem dein Look nicht gefällt, der darf jederzeit in eine andere Richtung schauen!

6. Du siehst gut aus, wenn du dich wohlfühlst

Kleidung kann beeinflussen, wie sicher oder authentisch du dich fühlst. Sie garantiert jedoch nicht automatisch gute Laune oder Selbstbewusstsein. Für formelle Termine darf dein Outfit zugleich bequem und dem Anlass angemessen sein.

7. Kurze Klamotten sind bei Hitze echt angenehm

Bei Hitze kann lockere, luftdurchlässige Kleidung angenehm sein. Lange, leichte Kleidung schützt zusätzlich vor UV-Strahlung und kann ebenfalls kühl wirken. Entscheidend sind Material, Schnitt, Sonnenschutz und dein Wohlbefinden.

8. Bikinis sind für alle Körperfiguren gemacht

Bikinis und andere Badekleidung sind nicht an eine Körperform gebunden. Den Bauch absichtlich zu bräunen ist jedoch kein Gesundheitsvorteil: UV-Strahlung schädigt auch dort die Haut. Nutze Schatten, Kleidung und ausreichend Sonnenschutz.

9. Es gibt keinen Grund, warum du dich schämen musst

Für deinen Körper musst du dich nicht schämen. Wenn du etwas verändern möchtest, sollte das deine freiwillige Entscheidung sein. Kleidung darfst du nach deinem Geschmack wählen, solange am jeweiligen Ort Sicherheits-, Hygiene- oder Hausregeln eingehalten werden.

10. Jeder Körper ist individuell und das ist gut so

Lange Jahre wurde uns durch die Werbung suggeriert, welches Schönheitsideal vorherrscht. Schon damals gab es dieses vermeintliche Ideal nur sehr selten und hatte nichts mit der Realität gemeinsam. Körper sind so verschieden wie Menschen selbst! Stell dir mal vor, wir würden alle gleich aussehen? Wie langweilig wäre da bitte der Alltag? Mal abgesehen davon, dass wir niemanden mehr erkennen würden!

Fazit: Dieser Sommer ist dein Sommer – zieh an was dir gefällt

Jetzt ist Zeit für Kleidung, in der du dich wohlfühlst. Ob Badeanzug, Bikini, Badehose oder lange Strandkleidung: Achte zusätzlich auf UV-Schutz und darauf, was für dich praktisch ist.

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